Градска библиотека "КАРЛО БИЈЕЛИЦКИ", Краља Петра I 11, 25101 Сомбор, 025/431-011, 025/482-827

Spuren

15.06.1778.

Es wurde in Sombor die Versammlung der Gespanschaft von Bačka stattgefunden, bei deren gelesen und festlich die Urkunde den Händlern von Sombor der Kaiserin Maria Theresia übergeben wurde. In dieser Urkunde wird die Vereinigung verpflichtet, die Zunftflagge anzuschaffen, die Bezahlung des Mitgliedsbeitrags einzuführen, einen Kasten für die Zunfdokumentation zu installieren. Alle Händler sollten regelmässig Gottesdienst besuchen, sie sollen die geschäftliche Ehre fördern, und die Älteren sollen ein gutes Beispiell den Jüngeren sein. Die Mitglieder dürfen auch die Händler aus anderen Orten sein, aber sie sollen auch illegale Geschäfte verhindern und den Mitgliedern helfen, die geschäftliche Probleme haben. Die Bitte haben in lateinischer Sprache ortodoxe Händler geschickt.


15.06.1875.

Es wurde in Sombor STEFAN (STEVAN) ILKIĆ geboren. Er hat die Lehrerschule in Sombor beendet und er war der Schüler der Geistlichen Akademie in Kijev, die er wegen Krankheit verlassen hat, um an der Wende des 19. und 20. Jahrhunderts eine sehr wichtige Person in der Geburtsstadt zu sein. Besonders wichtig war er in dem Leben der heutigen Serben: er war der Lehrer der Ortodoxden Grundschule und Leiter des Serbischen Lesesaals und der Wohltätigkeitsgenossenschaft der Serbinen von Sombor, Stellvertreter der Serbischen Singgesellschaft von Sombor und einer der Begründer der Serbischen Bücherei von Sombor. Er war Mitarbeiter des Schulblatts, Mitredakteur der Sloga und des Grossen serbischen illustrierten Kalendars 1908, als er Mönch in Kikinda geworden ist. Später wurde er Mönch in dem Kloster des Hl. Stephan in Sombor. In der Zeit zwischen zwei Kriegen war er Leiter der Stadtbibliothek in Sombor (1921-1941), Redakteur und Herausgeber der Zeitschrift für geistliche Ausbildung, Mönchs- und Kirchenleben, Duhovna straža. Er starb in Sombor am 09.05.1963.


15.06.1889.

Es wurde in Sombor in der Organisation des Sportvereins von Sombor die einheitliche athletische Veranstaltung unter dem Namen Konkurrenzfeiertag stattgefunden. An diesem Wettbewerb nahmen teil die Wettbewerber im Kugel- und Diskwerfen, Hochsprung und Stabhochsprung, im Rennen auf 400 und 800 Meter mit Hindernissen und auf 800 m ohne Hindernisse, aber kein Resultat oder Name des Siegers in einzelnen Disziplinen sind bewahrt. Es ist interessant, dass zwei Wochen vor diesem Wettbewerb der Wettbewerb des Sportvereins von Sombor in der Disziplin Gehen auf 32 km stattfand. Mit der Zeit haben sich die athletischen Wettkämpfe vermehrt, und sie wurden besonders von den Mittelschüler mit Begeisterung angenommen.


17.06.1883.

Es wurde der 53,3 m hohe Turm der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht. Diesen Turm haben Unternehmer Karolj Firl und Maćaš Zelerin, Zimmermann und Dachdecker, renoviert, und das Kreuz hat auf den Gipfel des Turms Jožef Kripner, Zimmermann, gestellt, sonst alle aus Budapest. Der Chronist hat aufgeschrieben, dass in den Apfel auf dem Gipfel des Turms einen Zettel gesteckt wurde. Auf diesem Zettel steht geschrieben: Es lebe Christos! Herr Gespan von Sombor, der Abt Djula Feher hat mit der Hilfe der Kommunikanten den Kreuz – das Symbol unserer Rettung, geweiht. Der Oberhirt für über 200 Millionen Gläubigen dieser Zeit ist der heilige Vater Leo XIII, der Reihe nach der 259. Papst. Der apostolische König von Ungarn ist seine königliche Hochheit, Franz Joseph I. Auf einer längeren Liste der verdienstvollen Bürger, befanden sich auch Mihalj Hoffmann, der Bürgermeister, Janoš Cedler, der Hauptkapätan und alle Senatoren von Sombor.


20.06.1749.

Zum ersten Mal wurden die Vertreter des Magistrats der erst gewordenen freien Stadt Sombor zu einer Sitzung in Požun von Esterhazi Ferenc "von Galanta" eingeladen. Er gratulierte ihnen für das grosse Geschenk der Kaiserin Maria Theresia, und er sagt seine besten Wünsche für einen schnellen Fortschritt aus, mit Ausdrücken seiner Zuneigung.