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Spuren

23.03.1735.

Es wurde das Testament von JOVAN BRANKOVIĆ geöffnet, der der erste Kapitän der Militärstadt Sombor war, der Ende des vorigen Jahres gestorben ist. In dem Testament, dessen Tutor die Witwe Marija, geboren Kostić, war, steht neben anderem, dass der Gestorbene ein Haus in "der Somborer Schanze" besessen hat, und ein in dem Grundbesitz in Miletić, besonderen Garten, dann noch ein Haus in der Schanze, das als Kaffehaus gedient hat, Gehöft in Kula und noch eines neben Sombor, das niedergerissen wurde. Neben dem Verzeichniss des beweglichen und unbeweglichen Vermögens, wurden auch die Schulden des Gestorbenen angeführt, wo die interessanteste Angabe ist, dass neben anderen er auch dem gewissen Jude Ilija 91 Forint schuldet. Das ist die erste Erwähnung der Bewohner dieser Nationalität in Sombor.

24.03.1845.

Auf der Welle des Apsolutismus, das mit Verspätung von dem Westen auch diese Gebiete überschwommen hat, wurde der SERBISCHER LESESAAL IN SOMBOR begründet, als zweites Lesesaal bei den Serben überhaupt, und jedenfalls einer der bedeutendsten in dem kulturellen und politischen Leben der Serben in Vojvodina, obwohl sie sich von diesem letzen distanziert haben. Nämlich 72 Begründer des Lesesaals haben in der Verfassung, die 15 Artikel enthielt, geschrieben, dass... Dieser Serbische Lesesaal soll ein Treffpunkt der in Liebe und Freundschaft lebender Gesellschaft sein... ohne irgendwelche politische Absichten zu haben..., und von jedem Mitglied, egal ob er ordentlich oder unordentlich ist, wurde verlangt, dass sein Benehmen tadellos ist, und dass seine Ehrlichkeit, Güte und Gerechtigkeit offensichtlich sind. Zum ersten Vorsitzenden wurde Avram Maksimović, der Pfarrer von Sombor und der Schreiber des ersten Buches über Bienenwesen bei den Serben, gewählt.

25.03.1801.

Zwischen der Serbischen Ortodoxen Gemeinde und Avram Manojlović, dem Maler aus Novi Sad, wurde der Vertrag über die Vorbereitung des Ikonostas in der Kleinen ortodoxen Kirche geschlossen, den ein bisschen später Pavel Djurković, der Maler aus Baja, bemalt hat. Der Meister war mit dem Vertrag verpflichtet, in zwei Jahren die Bidlhauerei zu machen, sowie auch den Kirchentisch und den Grab von Christos. Für diese Arbeit wird ihm die Kirchengemeinde, die Jovan Mrazović und Janoš Mađar vertreten, 2.500 Forint bezahlen.

25.03.1830.

Es wurde in Kulpin GEORGIJE (DJORDJE) BRANKOVIĆ geboren, der nach Sombor 1859 kam und als Parochus und Bezierkspriester verbrachte еr 23 Jahre, von denen anderthalb Jahrzehnt als Leiter der Lehrerschule. Ihm dank hat die Schule ein neues Gebäude in der Pforte der Grossen Kirche, auf den Grundlagen von "Norma" bekommen. Aus Sombor geht er 1882 weg und wurde Episkopus von Temisvar, und 1890 wurde er zum Patriarch der Serbischen Kirche gewählt. Als sehr grosser Volkswohltäter öffnet und baut er die serbischen Schulen, und in Sombor baut er das neue Gebäude der Lehrerausbildungsanstalt, auf der er geschrieben hat: Der Patriarch Geogrije Branković dem serbischen Volke. Er starb in Sremski Karlovci am 30.07.1907 und dort wurde er auch begraben. Er hinterliess mit dem Testament der Serbischen ortodoxen Kirche und der Serbischen Frauengenossenschaft in Sombor je 5000 Kronen.

25.03.1898.

Es sind im Gange die Arbeiten an der Einrichtung des Parks, wegen der Gestaltung des Raums vor dem Gespanschaftgebäude, der bis damals als Viehmarkt gedient hat. Mit dem Entschluss der Stadtverwaltung wurde vorgesehen, dass der Park nach dem Muster der englischen Garten gebaut wird, und für die Arbeit wurden 20 Arbeiter angagiert, die am Anfang die suaeren Bäume gefällt haben, die auf diesen Gebieten dominiert haben und sie haben zwei Aleen durchgehackt. Das ist heute noch der grösste Park in Sombor, aber in einer etwas geänderter Form.

26.03.1749.

Aus Pozun, dem heutigen Bratislava, wurden die Somborer offiziell benachrichtigt, dass der Graf Johann Stephan Koler von dem Wiener Hof bestimmt worden ist, die Zeremonie der Erhebung von Sombor in die Reihe der freien königlichen Städte zu machen.

27.03.1749.

Die Somborer gehen Richtung Monoštor, um an der Donau offiziell die Urkunde über die Kundgebung von Sombor zu einer freien königlichen Stadt zu erwarten. Fra Bona Mihalović, hat dieses Ereigniss auf folgende Weise in seinem Tagebuch vorgestellt: Nikola Parčetić, der Fürst dieser Stadt, bis jetzt treu dem Hof, als die grössten Missverständnisse unter den Leute wegen der Anschaffung der Privilegien waren, der sich als klugste erwiesen hat, der Kenner anderer Sprachen, voll Verdienste und Tugende, ging mit 40 Reitern, mit Priesterschaft beider Glauben, mit dem Volk, festlich vor die Stadt, um die Urkunde zu erwarten. Die Urkunde wurde später durch die Stadt getragen, rund, so dass dieses Ereigniss zweimal, und auch ein drittes mal bei dem Stadthaus mit den Salven bekanntgegeben wurde. Auf diese Weise wurde die Urkunde auf eine festliche Weise in das Stadthaus untergebracht.

27.03.1870.

Es wurde in Sombor JOVAN JOCA LALOŠEVIĆ geboren, der Jurist, Kulturarbeiter und politscher Tribun Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Rechtsanwalt dem Beruf nach, ist er ein unvergesslicher Erreger der Kulturereignisse in Sombor: er hat hier im Jahre 1911 das Sängerheim begründet und den Bund der Singgesellschaften Österreich-Ungarns, 1910 organisiert er Kunstausstellung der Gruppe "Lada" aus Belgrad und Treffen der serbischen Chorgesellschaften Österreich-Ungarns im Juni 1914. Er ist der Begründer des Ortsvolksrates der Serben und Bunjevci 1918, und am 25.11.1918 in Novi Sad, bei der grossen Versammlung, wurde er zum Vorsitzenden der Volksverwaltung für Vojvodina gewählt. Neben allem war er Mitarbeiter vieler Zeitschriften und Zeitungen, und der Tod erwischte ihn auf der Stelle des Vorsitzenden des Ortsausschusses von Matica Srpska in Sombor, am 12.01.1935.

 

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