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Spuren

09.12.1803.

Der österreichische Kaiser Franz der II veröffentlicht, dass er "wegen der Treue und wegen des nützlichen Dienstes der Adligen und der Besitzer in Nemeš Militič" das ganze Nemeš Militić in das ständige Eigentum folgenden Besitzer gibt: Ivan Cintula, Simeon Pijuković und seinen Söhnen, Petar Alaga und Ištvan Heinal und seinen näheren männlichen Mitgliedern der Familie, dann Laslo Pal, Josef Zorad, Djerdj Berko, Josip Ivanić, Jožef Kočiš, Laslo Litvai, Djerdj Maćuš, Mikloš Doža, Jožef Nadj, Jožef Horvat, Adalbert Odri, Andraš Molnar, Pal Bagi, Ištvan Černuš, Mikloš Kanjo, Djerdj Kunsabo, Ištvan Lacko, Mihalj Alfeldi, Mihalj Burza, Ištvan Kermendi, Janoš Radič, Jakov Mandić, Adam Barašević, Janoš Klinovski, Mihailo Marković, Petar Knezi, anders Simeonović, Benedikt Vidaković, anders Delić, Grgo Vujević, Janoš Bajči, Adalbert Ivanović, Ivan Kaić. Sie haben diese Gebiete, als sie noch Heideland waren, besiedelt und in ein Dorf umgewandelt, und bis jetzt hatten sie diesen Ort in Pacht aufgrund des Vertrags mit der ungarischen Kammer. Sie waren nur verpflichtet, in den staatlichen Ärar 40.000 Forint einzubezahlen, und je 1.000 versprochenen Pozunmassen des Maises zu geben sowie auch Gerste; dann auch 1.000 Ellen Leinen; sie sollten auch 10 Soldaten und 10 Pferde für den Militärdienst geben... mit dem Dorf bekommen sie in den Besitz auch Äcker, Wiesen, Wälder, Mühlen, Gaststätten, Fleischereien. Dass alles sollten ihre männliche Nachkommen erben, die auch das Recht auf die Schirmherrschaft über diese Kirche haben werden.

10.12.1749.

"Die Franziskaner von Sombor bekamen in Eigentum und auf die unbegrenzte Nutzung 24 Morgen der Erde in den Gehöften von Gradina" notiert Fra Bona Mihalović in seinem Dnevnik (Tagebuch), mit dem er einen wichtigen Teil der Geschichte dieser Stadt erläutert hat, und nicht nur aus seiner Zeit sondern auch aus der Zeit vor ihm. Dabei stützte er sich auf die geschriebenen Angaben, wie zum Beispiel auf diese, die er in dem Magistratsarichiv gefunden hat. Aus gleichem Anlass führt er an, dass "zur Erinnerung daran, die Väter, Franziskaner, auf dem Hügel dieser Wiese, Klisa genannt, einen Holzkreuz aufgestellt und geweiht haben, und seine Reste befinden sich noch heute in der Erde (1787)". Das alles zeugt davon, dass das Tagebuch seine endliche Form im Jahre 1787 bekommen hat.

13.12.1882.

Es wurde das Heim des Serbischen Lesesaals in Sombor geweiht. Das geschah an dem Tag des heiligen Andrija Prvovenčani, der sein Beschützer ist. Am Tag dieses Heiligen finden regelmässige Jahressitzungen der Gemeinde statt, was im Artikel 19. der Geschäftsordnung des Lesesaals präzisiert wurde, die bei der Sitzung am 31. Mai 1892 angenommen wurde und die mit dem Artikel 20. der Hausordnung am 5. Januar 1908 bestätigt worden ist, die der Vorsitzende, Dr. Laza Kostić, unterschrieben hat. Neben der ordentlichen Annahme neuer Mitglieder und neben der Erörterung des Jahresberichtes und anderen aktuellen Fragen, werden bei der Jahresversammlung auch die Vorgesetzten des Lesesaals gewählt und auch der Vorsitzende. Davon wurde nur im Jahre 1910 abgewichen; da am 9. Dezember Dr. Laza Kostić gestorben ist, hatte in diesem Jahr die Jahresversammlung kommemorativen Charakter und es wurde entschlossen, dass als Zeichen der Pietät und Verehrung zu diesem angesehenen Mann die Lesesaalversammlung den neuen Präsidenten im Laufe von einem Jahr nicht wählt.

14.12.1966.

Es wurde in Sombor die VERSTÄNDIGUNG zwischen dem Rat der Stadt Baja und der Gemeinde Sombor über die Herstellung der brüderlichen Beziehungen unterschrieben. Der Text lautet: "Die Vertreter beider Gebiete haben entschlossen, dass sie, aufgrund der Resultate der bisherigen freundlichen Beziehungen, das Kennenlernen zwischen sich verbreiten, und gute Nachbarnbeziehungen verstärken, und die gegenseitige Zusammenarbeit entwickeln, mit dem Ziel, aufgrund des Erfahrungaustausches, der Fortentwicklung der sozialistischen Entwicklung beider Gebiete beizutragen, sowie auch der Stärkung der Freundschaft der Völker der Volksrepulblik Ungarn und der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawien. Dieser Verständigung haben die Vorsitzenden Laslo Farkaš und Jovan Vasiljević unterschrieben. Das war nur Bestätigung schon hergestellten Beziehungen zwischen vielen Teilnehmern von beiden Seiten, die sich in noch grösserem Masse entwickeln werden. Die Kriegsereignisse und spätere Sanktionen gegen Jugoslawien haben das alles geändert, aber Baja hat eben in der Zeit der Sanktionen sehr wichtige Hilfe Sombor geleistet. Als man schien, dass die Zusammenarbeit den neuen Schwung in den Jahren des neuen Milleniums bekommen wird, wurde sie auf das kleinste Mass zurückgeführt, obwohl das Interesse beider Seiten, besonders Sombor für ihre Förderung sehr gross ist.

 

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