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Spuren

16.08.1859.

Der Gemeiderat hat den Entschluss gefasst, dass für die Unterkunft der Stadtbibliothek, "die Wölbung Nr.4" vermietet wird. Es handelte sich eigentlich um das Gebäude im Erdgeschoss des Stadthauses, auf der rechten Seite von dem Platz der Heiligen Dreifaltigkeit. Damit wurde die Hauptbedingung erfüllt, dass die Bibliothek und ihre Güter in den Besitz des Magistrats kommen, so dass es auf dem erwähnten Dokument "Nr. 136 GK" zum ersten Mal der Stempel in der Elypseform abgedruckt wurde, auf dem in der deutschen Sprache geschrieben steht DIE BIBLIOTHEK DER FREIEN KÖNIGLICHEN STADT SOMBOR, die in diesem Raum bis zum 1920 geblieben ist.

17.08.1858.

In dem Dorf Ledinci in Srem wurde RADIVOJE-RADA SIMONOVIĆ geboren, der von den Kennern und von dem Volk sehr geschätzt wurde, dem Beruf nach war er Arzt, der eine unauslöschliche Spur in der Geschichte, Erdkunde, Ethnogeographie und Ethnologie, Soziographie und Folkloristik hinterlassen hat. Als Gesundheitsaufklärer, der Literat und der nächste Freund von Laza Kostić, war er auch ausgezeichneter Dokumentalist mit über 800 Fotoaufnahmen von vielen Reisen durch das ehemalige Jugoslawien, mit denen er viele einheimische und ausländische Lexikone bereichert hat, besonders die wissenschaftlichen Veröffentlichungen von Cvijić, mit dem er zusammengearbeitet hat und befreundet war. Sehr grosser Kenner, und wenn nötig auch sehr starker Polemiker, ist er einer der Verfasser des Memorandums über das Dreieck von Bajska. Dieses Memorandum war ein offizielles Dokument für die Internationale Kommission in Paris, die nach dem Ersten Weltkrieg die Grenze mit Ungarn bestimmt hat. Daneben war er Vorläufer des Bergsteigens bei uns. Es wurde ihm zum hunderten Jahrestag seit seiner Geburt auch ein Denkmal auf Fruška Gora gebaut. Er starb in Sombor am 26. Juli 1950.

18.08.1833.

Auf dem grossen katholischen Friedhof des Hl. Roka, hat der Gespan Antun Kekezović die Kapelle geweiht, die dank der finanziellen Hilfe des Stadtsenators Istvan Estergami gebaut wurde. Von der rechten Seite des Altars wurde eine Kiste mit dem "Brief für Erinnerung“ eingebaut, in dem steht, dass die Kapelle gebaut wurde zur Zeit des Papst Grgur XVI und des Kaisers Franz I, dann stehen die Namen der angesehenen Bürger, die diesem Akt beigewohnt haben.

19.08.1691.

In dem Kampf bei Slankamen, 200 Reiter und 600 Infanteristen vorführend, wurde DOMINIK DUJO MARKOVIĆ tödlich verwundert, der erste Kapitän und Begründer des Kapitängeschlechts aus Sombor und aus dieser Familie. Wegen sehr grossen Verdiensten, hat der Kaiser Leopold ihm und seiner engeren Familie am 29. Mai 1690 ungarische Adel geschenkt. Seine Verdienste liegen darin, dass er sofort nach der Vertreibung der Türken im Herbst 1687 auf diese Gebiete 5000 Bunjevci geführt hat.

20.08.1749.

Es wurde der Grundstein für die Adaptierung des Stadthauses in Sombor gelegt, damit die Bedürfnisse des im demselben Jahr gegründetem Magistrats der freien königlichen Stadt Sombor erfüllt werden könnten. Aber jedenfalls handelte es sich nicht um umfangreichere Arbeiten am "Kastelj" des Grafen Jovan Branković aus dem Jahre 1718, die seine Witwe Marija im Jahre 1749 für 500 Groschen dem Magistrat verkauft hat, weil sich auf der Stadtmappe aus dem Jahre 1763 dieses Gebäude nicht besonders von den anderen Gebäuden in der Umgebung absondert.

20.08.1904.

Es wurde mit dem Dekret des Karmelitenkloster in Sombor festgestellt, das die ersten fünf Karmeliten, die aus der ungarischen Karmelitenprovinz gekommen sind, die ersten Priester-Mönche wurden: Vater Stjepan Šoš, der Ungar, Vater Apoliner, Deutscher, Vater Gerard Tomo Stančić, Kroate, dann die Mönche, Bruder Matija, Ungar, und Bruder Josip, Kroate, die im Kloster zu leben begonnen. Sie waren zeitweilig in anderen Wohnungen untergebacht, weil das Gebäude des Klosters erst am 14. Mai 1905 beendet wurde, wo sie eingezogen sind. Nach dem der Bau beendet wurde, wurde das Kloster zusammen mit der Kirche des Heiligen Stephan, vom Volk "die Kirche mit zwei Türmen" genannt, die nach dem langen und ungewissenem Ausbau erst 1902 beendet wurde. So machte diese Kirche eine einheitliche architektonische Einheit, und somit gab sie ein besonderes Aussehen der Peripherie des Somborer Kranzes.

21.08.1794.

Es kam zu einem sehr grossen Brand in Bezdan, in dem 56 Objekte verbrannt wurden, dann das Gemeindehaus, Kirche und Schule. Der Wert der verbrannten Objekte wurde auf 74.503 Forint geschätzt. Der Schaden wurde grösser, weil eine sehr grosse Zahl der Bürger an diesem Tag am Markt in Sombor war. Es wurden die Geldspenden für die getroffenen Bürger im ganzen Königreich gesammelt.

21.08.1870.

Es wurde in Sombor Ivan Kalčan geboren, ein ausgezeichneter Arbeiter in der Entwicklung des Bewusstseins bei Bunjevci auf der Wende des 19. und des 20. Jahrhunderts. Nach dem er das ungarische Gymnasium in Sombor und die Lehrerschule in Kaloča beendet hat, und nach dem kurzen Dienst in Davod (Ungarn), kommt er nach Gradina, um hier und in anderen Gehöftensiedlungen sieben Jahre als Lehrer zu arbeiten. Nachdem geht er nach Sombor und bleibt dort bis zur Rente. Er organisiert die ganze Zeit die Spinnabende der Bunjevci, er war Mitarbeiter von Bunjevacko kolo und in anderen Vereinen von Bunjevci, er bereitete die Vorstellugen aus dem Leben von Bunjevci vor, und er selbst hat die Drama in drei Akten Die Werbung des Mädchens geschrieben, die über die Sitten der Bunjevci spricht. Er starb in Sombor 1939.

 

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