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Spuren

17.10.1827.

Die Generalversammlung der privilegierten königlichen SCHIFFGESELLSCHAFT hat die Entscheidung getroffen, womit Franzs Kanal ohne Entgeld dem Staat zum Eigentum abgetreten wird. Aber der Staat hat nicht gern dieses Geschenk genommen, weil der Eingang in den Franzs Kanal in solchem Masse gestopft war, dass die Schiffahrt fast unmöglich war. Der Ausweg war in der Übergrabung eines neuen Eingangs flussaufwärts auf einem besseren Platz. Das verlangte viele Investitionen, aber trotzdem das geschah 1856. Sonst diese Gesellschaft hatte kein Interesse an den Einkommen von diesem Kanal, weil sie dank der Pacht vier Kammergrossgrundbesitze sehr viel Einkommen hatte.

18.10.1749.

Eine frohe Gruppe der Bürger, von Musik begleitet, und von Martin Parčetić vorgeführt, dem ersten grossen Richter von Sombor, wählt den Platz auf Karakorija, auf der linken Seite des Wegs von Gakovo, vor Nenadić Gehöfte, und stellt auf diesem Platz GALGEN, so dass dieser Hügel noch heute vom Volk "Galgen" genannt wird. Das Bedürfniss nach den Galgen geht aus der Urkunde der freien königlichen Stadt Sombor hervor, die dieser Stadt das Recht IUS GLADII "DAS RECHT DES SCHWERTS" gibt, das heisst das Recht auf den Urteilspruch und auf die Vollstreckung des Todesurteils schweren Verbrechern.

19.10.1847.

Es wurde in Sombor PETAR DESPOTOVIĆ geboren, Aufklärer und Schriftsteller. Nach dem er die Lehrerschule 1865 beendet hat, wurde er sofort der Lehrer der Frauenschule. Später, nach der Vervollkommnung war er Lehrer der Lehrerschule in Pakrac, wo er aus dem Dienst 1878 entlassen wurde, dann wurde er auch verhaftet und vertrieben aus Kroatien wegen der Organisierung der Hilfe für Serbien im Krieg gegen die Türken. Die Vertreibungen setzten sich auch in Sombor fort, deshalb geht er nach Serbien, wo er 1917 in Kruševac gestorben ist. Vorher arbeitete er als Professor in mehreren Orten. Er ist einer der Anreger von Golub, der erste Redakteur von Rodoljub, und er ist Mitarbeiter in vielen Zeitschriften und Zeitungen mit nicht so bemerkenswerten literarischen Beiträgen, aber sein Buch Die Schulen der Serben in Ungarn und in Kroatien (Škole Srba u Ugarskoj i Hrvatskoj) ist eine sehr wichtige Angabenquelle und seine Geschichtspädagogik für Lehrer und Lehrerinnen der Volksschulen (Istorijska pedagogika za učitelje i učiteljice narodnih škola) erlebte als offizieller Lehrbuch zwei Ausgaben.

21.10.1944.

Gegen 10.00 Uhr mit der Vorhut der Roten Armee, über die der Oberstleutnant Hudzivadze befahl, kam nach Sombor die Freiheit, für die unser Volk 1.195 Menschenleben gegeben hat. Davon waren sogar 964 Juden. Gleichzeitig ging die erste Schar der Somborer Partisanen in Stapar ein und besaß die Orte in seiner Umgebung. Bald wurde die Herrschaft der Zeitweiligen Stadtverwaltung "übergegeben", deren Vorsitzende Gliša Rakić war. Diese Stadverwaltung hat sofort auf den Strassen die Kundmachung herausgegeben, in der, neben anderem, stand: "Jeder, der plündert, stiehlt, tötet und gefährdet persönliche und Vermögenssicherheit der Bürger oder wer auf irgendwelche Weise den Frieden und die Ordnung gefährdet, wird mit dem Tod bestraft werden".

 

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