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DIE STADTBIBLIOTHEK KARLO BIJELICKI VOR UND NACH 150 JAHREN

 

Seit der entstehung, der ersten Generalversammlung der Gesellscahft für die gründung von kommunalen öffentlichen Bibliotheken, am 2. Januar 1859., war die Stadtbibliothek in Sombor ununterbrochen bis 1920 untermieter im Rathaus. Ihr Gründer und langjähriger Bibliothekar, war der Finanzbeamter Karlo Bijelicki (1813-1878). In den ersten Jahrzehnten der Existenz, die mehrzahl des Buch Fonds bestand aus deutschen Bücher. In dem Jahr 1881. zählte der Buchbestand 22.687 Bücher: deutschsprachige 19.582, ungarische 2.595, serbische 352 und 158 lateinische. Der Buchbestand hatte auch einige französische Bücher.


Mit vielen umzugen zwischen den Kriegen und den ersten Nachkriegs-Jahren des Zweiten Weltkrieges wanderte sie wie eine Obdachlose, doch mitte der fünfziger Jahre vergangenen Jahrhunderts fand sie ihren ersten Dach in der nähe des Grašalković Palasts, in dem Gebäude des ehemaligen ungarischen Leseraums. Das Gebäude enstand zwischen 1884. und 1886. im eklektischen Stil wo heute die Kinderabteilung und Verwaltung der Bibliothek untergebracht sind.

Wegen dem zunehmenden Buchbestand wurde die Leihabteilung für Erwachsene im November ende der sechziger Jahre in die Hauptstraße mit der Hausnummer 11 umgezogen, nach dem auszug der Nationalbank. Das Gebäude mit einem Stockwerk im Renaissancestil, wurde 1877. durch die Finanzierung der somborer Sparkasse, die selber 1868. gegründet wurde, erbaut.

Ein Bienen-nest mit zwei Bienen als Wand-Ornamente, über der Haustür, haben so nach einem Jahrhundert einen neuen sinn erhalten und zwar die der Bildung. Der Preis für die fleissige Besucher ist nich mehr Geld sondern das Wissen.
Neben der Leihabteilung und der Buchbinderei im untergeschoss, befinden sich jetzt auf dem stockwerk die Abteilung für Katalogisierung mit dem Lesesaal für wissenschaftliche Arbeit, die Heimatabteilung, das Zentraldienst und die Rechnungsabteilung.

Neue ernsthafte Schritte, des New City Projekts, der Stadtbibliothek notieren seit 1999. mit der Renovierung, Gestaltung und neuem Programm Konzept.
Das 150 Jahre Jubiläum der Bibliothek, mit ununterbrochener betätigung, wird auch im Jahr 2009. weiterhin mit Programmen und Projekten gekennzeichnet.

Die politische und territoriale Organisation der Gemeinde Sombor übertragte, im Jahr 1963., der Stadtbibliothek in Sombor die Verwaltung der National Bibliotheken und Lesesaale in den Dörfen, insgesamt 14 Abteilungen.

Mit dem neuen Gesetz über das Bibliothekswesen im Jahr 1994. wurde die Stadtbibliothek in Sombor die Zentral Bibliothek des West Backa Bezirks.
In der langen Lebensdauer der Bibliothek, oft waren die leiter hochrangige Persönlichkeiten der geistigen Ordnung - Archimandrit Stefan Ilkic, ein Historiker der Kultur und ihrer bis heute einziger Biograph und Chronist Radivoj Plavsic, Schriftsteller Janos Herceg und Miro Vuksanovic.

Der gesamte Bibliotheks Fond im Jahr des Jubiläum enthält mehr als 340.000 Bücher, vor allem in Serbischer, Ungarischer und Deutscher sprache und eine Mehrzahl in Titel von Periodika (Zeitungen und Zeitschriften).

Der Kern der Bibliothek sind auch regionale Sammlungen (5.000 Bücher), eine Sammlung alter Bücher, Kulturdenkmäler (300 Bücher) und die Sammlung seltener Bücher (400 Bücher), mit einem wertvollen Fundus an wissenschaftlichen Büchern.

Mit enormer ausdauer in seinen Bemühungen bei der errichtung des städtischen Lesesaal´s, im Jahr 1859. richtet sich Karlo Bijelicki an das Somborer Magistrat mit den wörtern, dass nach Jahrhunderten als ein Zeugnis wie auch als botschaft in der Zukunft verwendbar ist:

Die Menschheit, die heute lebt, kann ihrem Nachkommen kein erhebendes, würdevolles und voller Segen Denkmal der Erinnerungen hinterlassen und kann nicht in solch einem masse sein Dank in Rechnung stellen als mit der Einrichtung einer eigenen Bibliothek, die der Stadt mit großer Ehre dient.

Radivoj Stokanov

Arbeitzeit:
Arbeitstage: od 7:30 do 19:00 ,
Samstags von 7:30 bis 13:00