Градска библиотека "КАРЛО БИЈЕЛИЦКИ", Краља Петра I 11, 25101 Сомбор, 025/431-011, 025/482-827

Spuren

01.07.1702.

Mit der Entstehung der Militärgrenze, wurde Sombor die Militärschanze, womit alle Pflichten der Militaristen gegen die Gespanschaft aufhörten, wogegen die Gespanschaft sehr stark war. Die Besatzung der Schanze machten 200 Soldaten, unter dem Kommando der Kapitäne, die in die Infanterie- und Kavallerieabteilung verteilt wurden. Die Kavallerie hatte je zwei Unterleutnante, einen Fähnrich, einen Wachtmeister und vier Unteroffiziere mit 90 Reihen. Die Infanterie zählte einen Unterleutnant, einen Fähnrich, einen Wachtmeister und vier Unteroffiziere mit 90 Reihen. Die Kavallerie half, wenn es nötig war, den Siedlungen and der Tisa, und die Infanterie hielt die innere Ordnung, verhinderte die Plünderung and der Donau und, zusammen mit der Kavallerie, säuberte die Sumpflandschaften von den Räubern.


01.07.1748.

Es wurde die sogenannte ALTERNATIVE unterschrieben, eigentlich es handelt sich um einen Vertrag zwischen den Ortodoxen und den Katholiken über die Verteilung der Plätze in den Verwaltungsorganen der Stadt. So wurde der erste grosse Richter auf zwei Jahren aus der Reihe der Katholiken, und nächste zwei Jahre aus den Reihen der Ortodoxen gewählt und so der Reihe nach. Das gleiche bezog sich auf die Struktur des Inneren und des Äusseren Senats, sowie auch auf die Struktur von der Gespanschaft. Dieses Dokument war die Vorbedingung, dass Sombor, neben der einbezahlten 150 Tausend Rheinforint in Gold in die kaiserliche Tresore, zu einer freien königlichen Stadt wird.


01.07.1878.

In Sombor wurde das Blatt Bačka veröffentlicht. Das war ein Wochenblatt in ungarischer Sprache, das bis zum Ersten Weltkrieg erschien. Der erste Redakteur und der Ideenschöpfer war Djerdj Radič, der Direktor des Gymnasiums, der sich auch mit sehr wichtiger Übersetzungstätigkeit aus der serbischen in die ungarischen Sprache und umgekehrt hervorgetan hat, zusammen mit Ed Margalić, Pal Demeter, Mita Popović..., dessen Übersetzungen auch in diesem Blatt veröffentlicht wurden. Dieses Blatt hatte sehr grossen Einfluss auf der Pflege und Entwicklung des nationalen Bewusstseins der hiesigen Ungarn, aber auch es war wichtig für die Annährung dieser zwei Völker. Aber später, an der Jahrhundertwende, als der Weltkrieg immer gewisser war, änderte das Blatt in dieser Domäne seine Orientierung.


04.07.1894.

In Vršac wurde der Maler und Akademiemitglied IVAN RADOVIĆ geboren, der etwa dreissig Jahre in Sombor lebte. Nämlich, nach dem Tode des Vaters, kommt seine Mutter mit vier kleinen Kindern nach Sombor, wo Ivan das Gymnasium und die Lehrerschule 1913 beendet hat. Er arbeitete eine kurze Zeit als Lehrer in Stanišić. Nach dem Studium der Malerei in Budapest und in der malerischen Kolonie Nodjbanja und nach kürzeren Studienaufenthalten in Prag, Paris, München und Wien, kommt er zurück und arbeitet als Malerprofessor in der Lehrerschule 1923, und bleibt hier fünf Jahre lang, dann zieht er für immer nach Belgrad um. Neben vielen selbsständigen Ausstellungen, hat er sehr viel auch kollektiv mit der Gruppe Oblik ausgestellt, dann auch in der Grupe Šestorica, und in der Gesellschaft ULUS. Er war der Mitglied der Serbischen Akademie der Wissenschaften aber auch ein sehr guter Tennispspieler und Nationalspieler im Davis-Cup. Er starb in Belgrad im Jahr 1973.


06.07.1886.

Es wurde in Banatska Gradiška VELIMIR-VELJKO ČUBRILOVIĆ geboren, sehr grosser Patriot und Volksaufklärer. Nachdem er die Lehrerschule in Sombor beendet hat, amtierte er im Jahre 1905 in Bosnien, wo er das ganze Elend der Dorfbewohner kennenlernte. Deshalb begann er sich mit der revolutionären Tätigkeit als Mitglied von Mlada Bosna zu befassen.